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TU Berlin

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Hinweise zu KIC-Projektanträgen

Förderschwerpunkt: Innovation

Durch den Austausch von Spitzenforschung, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen in den Knowledge and Innovation Communities (KICs) sollen europäische Innovationsprozesse vorangetrieben werden. 

Climate-KIC und EIT Digital setzen wie alle KICs den Fokus auf wirtschaftlich sowie gesellschaftlich relevante Themenbereiche. Ziel ist es, anhand eigener Ausschreibungsprogramme Innovationen wie neu erforschte Verfahren, Technologien oder Dienstleistungen bis zur Marktreife zu entwickeln. Dafür sind Kooperationen mit europäischen Partnerorganisationen und vor allem europäischen Unternehmen wichtig, die besonders geeignet sind, innovative Lösungen marktreif zu entwickeln und europaweit zur Umsetzung beitragen. Somit soll der jeweilige Impact für die angestrebten Innovationsaktivitäten, Digitalisierungsprozesse bzw. Klimawandeladaptation und -mitigation, deutlich steigern.

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Programmtypen

Im Innovationsbereich bietet Climate-KIC kleinere Fördersummen für die (Markt-)Analyse von Projektideen (Pathfinder-/Partner Accelerator-Ausschreibungen) bis hin zu größeren für Demonstrationen neuartiger Produkte wie Technologien bzw. Dienstleistungen an (Demonstrator-Ausschreibungen). Es ist dabei möglich, von einer anfänglich kleineren Unterstützung in der Startphase darauffolgende Förderungen zu erhalten, um die Innovation, bspw. eine Technologie oder Dienstleistung mit großem Marktpotenzial weiterzuentwickeln. Zusätzlich fragt Climate-KIC Interessen bei Partnerorganisationen ab, in größeren so genannten "Deep Demonstrations" und gemeinsam mit Regionen, Städten bzw. Ländern systemische Transformationen zu erarbeiten.

EIT Digital setzt hingegen in seinen Aktivitäten, in der so genannten Innovation Factory, den Regular Activities und High Impact Initiatives, übergreifend an und schreibt spezifische Herausforderungen aus, zu denen die Partnerorganisationen Ideen einmal jährlich für das kommende Jahr einreichen können. Es ist dabei durchaus möglich, dass ein Projekt über mehr als ein Jahr hinaus gefördert wird, falls es in der jährlichen Ausschreibung überzeugende Fortschritte vorweisen kann.

Beide KICs zeichnen sich außerdem durch einen Fokus auf direkte Startup- und Scaleup-Förderung aus, jedoch muss nicht unbedingt eine Existenzgründung Ziel der Innovationsaktivitäten sein. Interessierte der Startup-Förderung können sich speziell für eine Vielzahl von Accelerator-Formaten bewerben und sich zusätzlich bspw. an der EIT Digital Challenge oder im Greenhouse-Projekt von Climate-KIC beteiligen. Die Unterstützung von Scaleups erfolgt individuell und meist ohne konkrete Einreichfristen.

Darüberhinaus bieten beide KICs eine Plattform für Bildungsaktivitäten, bspw. einer Summer School, Professional School mit Blended Learning Formaten oder PhD-Programmen an.

Förderlogik: KAVA und KCA

Obgleich für KIC-Projekte die Regelungen von Horizont 2020 gelten, unterliegen sie jedoch einer besonderen Förderlogik. Nach den Vorgaben des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie sollen die angestrebten Innovationsaktivitäten einen definierbaren Mehrwert zu den bereits laufenden Aktivitäten der Partnerorganisationen erzeugen: Die KIC-Förderung erhalten Partner(konsortien) konkret für so genannte KIC-added-value activities (KAVA) und müssen in unterschiedlicher Höhe mit Eigenmittel der Partnerkonsortien ausgestattet werden.

Durch komplementäre, nicht vom KIC geförderte Aktivitäten der Partnerorganisationen sollen die KAVAs zusätzlich ergänzt werden. Die so genannten KIC-complementary activities (KCA) gehören nach dieser Förderlogik zur Innovationsaktivität dazu und werden bei der Beantragung sowie Berichterstattung angegeben. KCAs sind bspw. weitere Drittmittelprojekte oder sonstige Forschungsprojekte der Partnerorganisationen, die thematisch zu den Themenbereichen der KICs passen. Wird eine Projektidee im Vergleich mit konkurrierenden Einreichungen mit einer höheren KCA- und Eigenmittelförderung angegeben, kann dies die Chance auf KAVA-Förderung erhöhen.

Prinzipiell soll die KAVA-Förderung durch ein KIC nicht mehr als 20-25 % der gesamten Innovationsaktivität betragen. Dementsprechend müssen 75-80% aus Eigenmitteln und KCAs erfolgen.

Einreichfristen und Förderzyklen

EIT Digital

Der Call for Proposals für 2020 werden ab 5 März 2019 eröffnet, die Einreichfrist ist voraussichtlich Anfang Mai 2019. Die Innovationsaktivitäten sind je Geschäftsjahr geplant, d.h. in der Regel von Januar bis Dezember eines jeden Jahres. Bildungsaktivitäten können davon abweichen, bspw. eine Summer School, die nur drei Monate gefördert wird. Link zum Call siehe hier

Climate-KIC

Climate-KIC veröffentlicht Calls für Education und Innovation verteilt über das ganze Jahr. Ausschreibungen, die alle Themen ansprechen, haben zwei Deadlines am 30. April 2019 sowie kommende Frist im Oktober 2019. Link zum Call, der am 4. März 2019 öffnete, siehe hier:

Das Accelerator-Programm für Startup-Förderung hat gesonderte Deadlines, siehe Entrepreneurship-Programme.

Zusatzinformationen / Extras

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PIC der TU Berlin

Der PIC (Participant Identification Code) ist für alle Anträge in Horizont 2020 erforderlich und dient der Integration aller Daten der TU in Ihren Antrag.

Der PIC der TU Berlin lautet 99998667.

 

 

Ansprechpartnerin KIC-Referentin

Helen Franke
+49 (0)30 314 24124
Fraunhoferstraße 33 - 36
Raum FH 601