TU Berlin

Servicebereich ForschungTU-interne Forschungsförderung (ab 01.01.2018)

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TU-interne Forschungsförderung

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Die TU Berlin unterstützt und fördert die Forschungsaktivität ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch ein flexibles Set an "Instrumenten zur internen Forschungsförderung". Über diese Instrumente werden Mittel aus dem Haushalt der TU zur Förderung der Forschung und zur Strukturbildung an der TU bereitgestellt. Die Gestaltung dieser Instrumente orientiert sich sowohl an den Anforderungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an den Zielen der TU Berlin. Die TU interne Forschungsförderung ist dabei offen für Außergewöhnliches (AS Beschluss vom 12.12.2012).

Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards

Die Förderung der Chancengleichheit und die Integration von Geschlechteraspekten in die Forschung ist in den letzten Jahren zum integralen Bestandteil des Begutachtungsverfahrens vieler nationaler und europäischer Förderorganisationen geworden. Frauen sollen verstärkt in die Forschungsteams von europäischen Verbünden und nationalen Exzellenzinitiativen eingebunden werden, und die Forschung selbst soll die Bedürfnisse von Frauen und Männern gleichermaßen berücksichtigen.

Vor diesem Hintergrund hat das Präsidium der TU Berlin im April 2009 beschlossen, eine Selbstverpflichtung zur Umsetzung der DFG-Gleichstellungsstandards einzugehen. Wir möchten Sie dazu ermuntern, die TU-internen Förderinstrumente sowohl zur Erhöhung des Frauenanteils als auch zur Integration von Geschlechteraspekten in Ihre Forschung zu nutzen.

Anschubfinanzierung

Die Anschubfinanzierung umfasst die Förderinstrumente

  • Drittmitteleinstieg für erstberufene Hochschullehrer/innen
  • Drittmitteleinstieg für den wissenschaftlichen Nachwuchs
  • Post-Doc-Förderung - Eigene Stelle
  • Verbundanschub

Drittmitteleinstieg erstberufener Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer

Ziele
Das Förderinstrument zielt auf die Förderung von
erstberufenen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern (erste 5 Jahre nach der Erstberufung an einer Hochschule), um sie beim Einstieg in die Einwerbung von Drittmitteln bzw. beim Aufbau ihres Fachgebiets durch Drittmittel finanzierte Projekte zu unterstützen. Gefördert wird die Vorbereitung eines Drittmittelantrags.

Antragsberechtigt
Erstberufene Hochschullehrer/innen (erste 5 Jahre nach der Erstberufung an einer Hochschule). Den Erstberufenen gleichgestellt werden Emmy-Noether-Geförderte, ERC-Starting Grantees und vergleichbare Personen mit exzellenter im Wettbewerb erworbener Förderung als Nachwuchsgruppenleitungen.

Förderart/-dauer
Personalmittel TV-L E13 für maximal 6 Monate (VZÄ) plus max. 5000 € für Sachmittel. Gefördert wird die Vorbereitung eines Drittmittelantrags.

Antragsverfahren
Regelmäßige Ausschreibungen bis zu dreimal im Jahr.

Entscheidungsstruktur
Die Anträge werden der Strukturkommission des Akademischen Senats (SK) zur Empfehlung vorgelegt. Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in für Forschung und Berufungen.

Weitere Hinweise zur Antragsberechtigung:
Antragsteller/innen sind i.d.R. erst dann wieder antragsberechtigt, wenn eine Förderung abgeschlossen ist, d.h. wenn ein mit Mitteln der internen Forschungsförderung unterstützter Drittmittelantrag am Tag der Einreichungsfrist für eine neue Runde nachweislich beim Mittelgeber eingereicht wurde. Wurde (noch) kein Antrag eingereicht und per Projektanzeige angezeigt, so wird eine schriftliche Erläuterung an die Vizepräsidentin/die SK erwartet, warum die Ziele der Förderung nicht erreicht wurden.

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Drittmitteleinstieg des wissenschaftlichen Nachwuchses (Master- oder vergleichbarer Abschluss)

Ziele
Das Förderinstrument zielt auf die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern (Master- oder vergleichbarer Abschluss), die noch nicht promoviert sind. Gefördert wird die Vorbereitung eines Drittmittelantrags.

Der/die Hochschullehrer/in, der das Drittmittelprojekt beantragt, in dem der/die Nachwuchswissenschaftler/in tätig sein soll, verpflichtet sich mit der Antragstellung zur gezielten Förderung des Nachwuchses. Der/die Nachwuchswissenschaftler/in soll in dem angestrebten Drittmittelprojekt vertiefte Erfahrungen für seine/ihre Tätigkeit in der Forschung sammeln. Die Förderung und Vorbereitung des Drittmittelprojektantrags dient der weiteren wissenschaftlichen Qualifikation und wissenschaftlichen Orientierung des Nachwuchses. Der/die begleitende Hochschullehrer/in muss nicht zum Kreis der Erstberufenen gehören.

Antragsberechtigt
Hochschullehrer/innen, die einen/eine Nachwuchswissenschaftler/in mit Master- oder vergleichbarem Abschluss im Rahmen eines Drittmittelprojektes fördern wollen.

Förderart/-dauer
Personalmittel TV-L E13 für maximal 6 Monate (VZÄ) plus max. 5000 € für Sachmittel. Gefördert wird die Vorbereitung eines Drittmittelantrags.

Antragsverfahren
Regelmäßige Ausschreibungen bis zu dreimal im Jahr.

Entscheidungsstruktur
Die Anträge werden der Strukturkommission des Akademischen Senats (SK) zur Empfehlung vorgelegt. Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in für Forschung und Berufungen.

Weitere Hinweise zur Antragsberechtigung:
Antragsteller/innen sind i.d.R. erst dann wieder antragsberechtigt, wenn eine Förderung abgeschlossen ist, d.h. wenn ein mit Mitteln der internen Forschungsförderung unterstützter Drittmittelantrag am Tag der Einreichungsfrist für eine neue Runde nachweislich beim Mittelgeber eingereicht wurde. Wurde (noch) kein Antrag eingereicht und per Projektanzeige angezeigt, so wird eine schriftliche Erläuterung an die Vizepräsidentin/die SK erwartet, warum die Ziele der Förderung nicht erreicht wurden.

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Post-Doc-Förderung - Eigene Stelle

Ziele
Dieses Instrument fördert exzellente promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen max. 3 Jahre nach der Promotion bei ihrem nächsten Karriereschritt und unterstützt sie durch Gewährung von Personalmitteln zur Vorbereitung eines Antrags auf Finanzierung der Eigenen Stelle bei der DFG und vergleichbaren Programmen (Eigene Stelle bei der Thyssen Stiftung).

Antragsberechtigt
Antragsberechtigt sind Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, maximal 3 Jahre nach der Promotion (Verleihung der Urkunde). Bei Antragsabgabe muss die Dissertation eingereicht und die wissenschaftliche Aussprache erfolgreich bestanden sein.

Förderart/-dauer
Personalmittel TV-L E13 für maximal 6 Monate (VZÄ) zur Finanzierung der Stelle des/der Antragstellenden plus max. 5000 € für Sachmittel. Gefördert wird die Vorbereitung des Drittmittelantrags.

Antragsverfahren
Ausschreibungen bis zu dreimal jährlich.

Entscheidungsstruktur
Die Anträge werden der Strukturkommission des Akademischen Senats (SK) zur Empfehlung vorgelegt. Im Rahmen eines öffentlichen Antrags-Pitches präsentieren die Antragstellenden ihr Vorhaben der Strukturkommission des Akademischen Senats (SK) und einer interessierten TU-Öffentlichkeit persönlich. Im Anschluss berät die SK in nicht öffentlicher Sitzung ihre Förderempfehlungen; Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in für Forschung und Berufungen.

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Post-Doc-Förderung – Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leiter

Ziele
Das Instrument zielt auf interne und externe Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, die eine Bewilligung für eine Nachwuchsgruppe in einem  der folgenden Nachwuchs-Förderprogramme erhalten haben:

  • Emmy Noether-Programm (DFG)
  • BMBF-Nachwuchsgruppe
  • Helmholtz-Nachwuchsgruppe
  • Robert Bosch Juniorprofessur
  • VW Freigeist-Fellowships
  • Sofja Kovalevskaja-Preis (Alexander von Humboldt-Stiftung)

sowie

  • DFG Heisenberg-Stelle in Verbindung mit einer eingeworbenen DFG-Sachbeihilfe
  • Einstein Junior Fellow

Antragsberechtigt
Förderungswürdig sind Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, die eine Bewilligung für eine Nachwuchsgruppe in einem dieser Nachwuchs-Förderprogrammen erhalten haben und diese Nachwuchsgruppe an der TU Berlin etablieren. Angesprochen sind auch Post-Docs, die bislang nicht an der TU Berlin tätig waren und mit der Förderung und ihrer Nachwuchsgruppe an die TU Berlin wechseln.

Förderart/-dauer
Prämie in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr für die Zeit der extern finanzierten Nachwuchsgruppe zur freien Verfügung sowie der an der TU Berlin aktuell gültige Anteil am ggf. eingeworbenen Overhead zur freien Verfügung.

Darüber hinaus erhält die Nachwuchsgruppe eine eigene Unter-Kostenstelle. Für die/den Nachwuchsgruppenleiter/in besteht die Möglichkeit, Promotionen zu betreuen und als Gutachter/in zu fungieren.

Antragsverfahren
Eine Antragstellung ist nicht erforderlich. Der Servicebereich Forschung stellt die Prämie bei Eingang des Bewilligungsschreiben zur Verfügung und veranlasst die Einrichtung einer Unterkostenstelle.

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Verbundanschub

Ziele
Unterstützung bei der Antragstellung eines Verbundantrags. Vorbereitung extern finanzierter Verbund-Forschungsvorhaben wie z.B. für koordinierte DFG-Verfahren, EU-, BMBF-Verbünde oder andere vergleichbare Verbünde.

Antragsberechtigt
Antragsberechtigt sind Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer eines oder mehrerer Fachgebiete. 

Förderart/-dauer
Budget in Höhe von bis zu 9 Monate TV-L EG 13, einmalige Verlängerung um weitere 6 Monate in Ausnahmefällen möglich. Das Budget ist zur Vorbereitung der Antragerstellung einzusetzen.

Die finanzielle Unterstützung für Fortsetzungsanträge ist nur ausnahmsweise möglich, wenn in dem Verbund keine Arbeitskraft für die Koordination / das Management vorhanden ist.

Antragsverfahren
Eine Antragstellung ist jederzeit möglich.

Darüber hinaus:
Antragstellenden wird die Möglichkeit geboten, in einem gemeinsamen Gespräch mit VPFB (sowie dem VPFB Team, Abteilung V und Fakultät) das Konzept vorzustellen und dabei geeignete Unterstützungsangebote zu ermitteln.

Wenn gewünscht vermittelt die Forschungsabteilung soweit möglich erfahrenen Sprechern/Sprecherinnen bestehender Verbünde für eine peer to peer Beratung.

Entscheidungsstruktur
Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in.

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Forschungsinfrastruktur

Ziele
Um zu einer Optimierung der TU Geräteinfrastruktur beizutragen, wird

  • die erfolgreiche Antragstellung im Rahmen des Verfahrens für Großgeräte nach Art. 91b GG unterstützt.
  • Außerdem wird in unregelmäßigen Abständen eine Ausschreibung zur Anschaffung von Geräten mit einer Investitionssumme zwischen 20 T€ und 200 T€ durchgeführt. 

Antragsberechtigt
Antragsberechtigt sind Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer eines oder mehrerer Fachgebiete.

Förderart/-dauer
Für Großgeräte gem. Art. 91b GG mit einer Investitionssumme größer 200 T€ wird aus Mitteln der Forschungsförderung ein Anteil in der Regel i. H. v. 25% übernommen. Eine Beteiligung der Fachgebiete / Institute / Fakultäten i. H. v. 25% ist zu leisten.

Bei Ausschreibungen für Geräte zwischen 20 T€ und 200 T€ ist eine Beteiligung der Fachgebiete / Institute / Fakultäten i. H. v. 25% bis 50% zu leisten.

Antragsverfahren
Anträge im Zusammenhang mit Großgeräten gem. Art. 91b GG können jederzeit eingereicht werden. Es können Einzelanträge eines Fachgebietes oder Anträge im Zusammenhang mit einem Verbundvorhaben gestellt werden.

Anträge für Geräten mit einer Investitionssumme zwischen 20 T€ und 200 T€ können nur im Rahmen von Ausschreibungen eingereicht werden, die unregelmäßig bei Bedarf durchgeführt werden.

Entscheidungsstruktur
Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in.

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Maßnahmen nach strategischen Zielen

1. Ausschreibungen

Ziele:
Zur Unterstützung der strategischen Ausrichtung und Aktivitäten der TU Berlin werden Ausschreibungen nach strategischen Zielen durchgeführt. Themen und Formate der jeweiligen Ausschreibungen werden auf Vorschlag der/des Vizepräsidenten/in nach Beratung mit der SK veröffentlicht.

Antragsverfahren
Ausschreibung i.d.R. jährlich.

Förderart/-dauer
Abhängig von Thema und Format

Entscheidungsstruktur
Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in.


2. ERC Strategie

Im Zusammenhang mit der Erhöhung des Erfolgs der TU Berlin bei der Antragstellung von ERC Grants wurde eine ERC Strategie beschlossen, die im Rahmen dieses strategisch ausgerichteten Förderinstruments umgesetzt wird.

Ziel der ERC Strategie ist v.a.:

  • Unterstützung interner Bewerber/innen in der Antragsphase
  • Honorierung der Betreuungsleistung bei externen Kandidierenden bzw. bei der Vermittlung von externen Grantees
  • Anreize nach Abschluss des Grants
  • TU interne Beratung und Angebote zur Information über ERC Grants

Antragsverfahren, Förderumfang und Services
siehe Homepage des EU-Büros (Direktzugang: 183569)

Entscheidungsstruktur
Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in.

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ProTUTec

Ziele
Unterstützung von Wissenschaftler/innen zur Erhöhung der Verwertungsaussichten der von ihnen erzielten Erfindungen sowie zur Erhöhung des Reifegrades der Technologie einer Erfindung, um eine Lizenzierung an Industriepartner zu vereinfachen.

Antragsberechtigt
Alle Erfinder/innen an der TU Berlin.

Förderart- und Dauer
Einmalig max. 60.000 Euro pro Projekt (Personal- und Sachmittel).

Antragsverfahren

Eine Antragstellung ist jederzeit im Referat VD möglich.

Entscheidungsstruktur
Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in.

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Außergewöhnliches

Ziel
Mit dem Instrument „Außergewöhnliches“ soll risikoreiche Forschung an den Schnittflächen zwischen Fächerkulturen unterstützt werden, die nicht von den anderen Förderinstrumenten der Forschungsförderung oder aktuellen Programmen von Drittmittelgebern abgedeckt werden.

Antragsverfahren
Gut begründete Anträge, die außerhalb des Rahmens der oben genannten Instrumente fallen, sind jederzeit möglich.

Entscheidungsstruktur
Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in.

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Dialogplattform

Ziele
Ziel der Dialogplattform ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Ideengenerierung und Weiterentwicklung von Forschungsfragen zu unterstützen, die Qualität der TU internen fächerübergreifenden Zusammenarbeit zu erhöhen und den Austausch und die Vernetzung methodengestützt und zugunsten des Aufbaus von (nationalen und europäisch finanzierten) Verbundvorhaben zu befördern. Hierfür werden unterschiedliche Formate angeboten.

Antragsberechtigt
Alle Wissenschaftler/innen der TU Berlin.

Förderart/-dauer
Je nach Format

Antragsverfahren
Verschiedene Ausschreibungen.

Siehe Homepage der Dialog Plattform (Direktzugang: 163427)

Entscheidungsstruktur
Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in.

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Kontakt

Dagmar Otto - V C 4
Drittmitteleinstieg, Post-Doc-Förderung

Fraunhoferstraße 33-36
Raum FH 733
10587 Berlin
Tel. +49 (0)30 314-29576
E-Mail: dagmar.otto(at)tu-berlin.de

Dr. Robert Spät - V C 1
Verbundanschub, Infrastruktur, Strategische Calls, Außergewöhnliches

Fraunhoferstraße 33-36
Raum FH 710
10587 Berlin
Tel. +49 (0)30 314-25346
E-Mail: robert.spaet@tu-berlin.de

Dr. Sören Stange - V C 6
TU Dialogplattform

Fraunhoferstraße 33-36
Raum FH 715
10587 Berlin
Tel. +49 (0)30 314-23864
E-Mail: mail@dialogplattform.tu-berlin.de

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