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TU Berlin

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Infrastruktur-Förderung 2018

Im Zuge der Infrastruktur-Ausschreibung 2018 wurden von einer Auswahlkommission unter Leitung der Vizepräsidentin für Forschung, Berufungsstrategie und Transfer, Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend, zehn Anträge zur Förderung ausgewählt, die insgesamt mit rund 820.000 Euro unterstützt werden. Im Einzelnen handelt es sich um die folgenden Geräte und Infrastrukturen:

UV-vis OPO Lasersystem

Antragsteller: Prof. Dr. Otto Dopfer

Das UV-vis OPO Lasersystem liefert intensive, breit abstimmbare Laserstrahlung im ultravioletten bis sichtbaren Spektralbereich und wird für die elektronische Spektroskopie von Molekülen und Nanoteilchen genutzt. Es erweitert somit das Grundlagenwissen der Molekülphysik für neuartige molekulare Systeme mit breiter Relevanz in den Bereichen Astro- und Geochemie, Biophysik, Plasmaphysik, Organische Chemie und Materialwissenschaften.

HPLC-System mit Diode-Array-Detektor

Antragsteller: Prof. Dr. Stephan Drusch

Das Chromatographiesystem ist auf die Analyse von Proteinen ausgelegt. Es ermöglicht die Charakterisierung der Grundbausteine, des Molekulargewichts sowie die Fraktionierung von einzelnen Proteinen. Diese können dann gezielt in ihren materialwissenschaftlichen Eigenschaften und ihrer technologischen Funktionalität untersucht werden. Das System leistet so einen wichtigen Beitrag, das Verhalten von Eiweißmolekülen in komplexen Lebensmittelsystemen wie Emulsionen und Schäumen vor dem Hintergrund ihrer chemischen Struktur zu verstehen.

LI 6800 – Portables Photosynthese Messgerät

Antragsteller*innen: Prof. Dr. Birgit Kleinschmit zusammen mit: Prof. Dr. Ingo Kowarik, Prof. Dr. Norbert Kühn

Das portable Photosynthese Messgerät LI-6800 bietet die Möglichkeit, direkt mobil in Echtzeit Gas- und Wasserflüsse an der Pflanze unter kontrollierten Bedingungen zu messen. Die so gesammelten Informationen sind ein ideales Werkzeug für Anwendungen in der Umwelttechnik, Pflanzenforschung und Fernerkundung.

Eppendorf Bioflo 120

Antragsteller: Prof. Dr. Matthias Kraume

Der Fermenter Eppendorf Bioflo 120 wird für die Kultivierung biologischer Systeme genutzt, die für die Produktherstellung z.B. im Bereich der Pharmazie, Kosmetik oder Lebensmittelindustrie eingesetzt werden. Das System erlaubt eine systematische Untersuchung der Vorgänge während der Kultivierung, wobei das daraus gewonnene Detailverständnis eine gezielte Prozessoptimierung erlaubt.

Fahrroboter

Antragsteller*innen: Prof. Dr. Steffen Müller zusammen mit: Prof. Dr. Sahin Albayrak, Dr. Sabine Ammon, Prof. Dr. Julia Kowal, Prof. Dr. Manfred Thüring

Mit einem Fahrroboter kann die Fahrzeugführung durch einen Menschen automatisiert nachgebildet werden. Hierdurch lassen sich Fahrmanöver hochpräzise und reproduzierbar in Fahrzeugprüfständen und Versuchsfahrzeugen nachbilden, und es können automatische Fahrfunktionen prototypenhaft in konventionellen Fahrzeugen realisiert werden.

Wellen-durchmischter Bioreaktor Typ CELL-Tainer CT200 und Technikumsseparator Typ GEA Westfalia Separator easyscale 10

Antragsteller: Prof. Dr. Peter Neubauer

Der CELL-Tainer CT200 ist ein Single-use Bioreaktor beruhend auf einem zweidimensionalen Schüttelprinzip. Mit diesem können in ein und demselben Reaktor biotechnologische Produktionsprozesse für verschiedene Zellsysteme bei hoher Volumenflexibilität bis in den Technikumsmaßstab von 200 L. Der Technikumsseparator erlaubt die Separation von Zellen im Technikumsmaßstab und kann für die Ernte diverser Kulturen (z.B. Pilze, Bakterien, Algen, Hefen, Säugerzellen) als Basis für eine weitere Produktaufarbeitung genutzt werden. Beide Geräte bieten die Grundlage dafür, dass im Biotechnikum der TU Berlin Produktionen von Zellen und deren Inhaltsstoffen bis in den 200 L Maßstab durchgeführt und damit Chargen von Substanzen für weitere Tests, z.B. für eine vorklinische Prüfung, bereitgestellt werden können.

Wellenlängendispersives Röntgenfluoreszenz-Spektrometer

Antragsteller: Prof. Dr. Thomas Neumann zusammen mit: Prof. Dr. Wilhelm Dominik, Prof. Dr. Tomás Fernandez-Steeger, Prof. Dr. Ferdi Hellweger, Prof. Dr. Martin Kaupenjohann, PD Dr. Traugott Scheytt, Prof. Dr. Dirk Schulze-Makuch, Prof. Dr. Dietmar Stephan

Mit Hilfe des Röntgenfluoreszenz-Spektrometers ist es möglich, die chemische Zusammensetzung von festen und flüssigen Proben zerstörungsfrei und nachweisstark zu quantifizieren. Die Methode ist universell einsetzbar und erlaubt die Analyse von unterschiedlichen Probenarten (Gesteine, Minerale, Metalle, Keramiken, Gläser, Pulver, Fluide, etc.). Somit zählt die Röntgenfluoreszezanalyse zu den vielseitigsten Analyseverfahren mit umfangreichen Einsatzmöglichkeiten in den Material-, Geo- und Umweltwissenschaften.

Smarte Rotorblätter für die Forschungswindkraftanlage BeRT und Motor für das aktive Gieren

Antragsteller: Prof. Dr. Kilian Oberleithner zusammen mit: Prof. Dr. Oliver Paschereit

Die Infrastrukturförderung wird genutzt, um die Forschung im Bereich der Reduktion von dynamischen Lasten für Rotorblätter von Windenergieanlagen voranzubringen. Hierin werden Hinterkantenklappen, vergleichbar zu Rudern an Flugzeugen, genutzt, um aktiv auf sich ändernde Strömungsbedingungen zu reagieren. Dadurch kann die Materialermüdung reduziert und die Lebensdauer von Windenergieanlagen verlängert werden.

Kryo-optischer Messtisch attoDRY800

Antragsteller: Prof. Dr. Stephan Reitzenstein zusammen mit: Dr. Tobias Heindel

Das attoDRY800-System besteht aus einem voll-automatisierten Tieftemperatur-Kryostaten, der funktionell in die Oberfläche eines vibrationsgedämpften optischen Messtisches integriert ist. Der heliumunabhängige Betrieb ermöglicht hochempfindliche Experimente im Bereich der Quanten-Nanophotonik unter extrem stabilen Messbedingungen, was entscheidende Impulse für die Entwicklung und zukünftige Anwendung der optischen Quantentechnologe liefern wird.

ExactaCoat OP3

Antragsteller: Prof. Dr. Peter Strasser zusammen mit: Dr. Denis Bernsmeier, Dr.-Ing. Ralph Krähnert, Prof. Dr. Reinhard Schomäcker

ExactaCoat OP3 ist eine automatisierte Sprühanlage, welche dazu dient, exakt dünne und homogene Schichten verschiedener Materialien auf Substrate unterschiedlichster Art aufzutragen. Der Garantie einer reproduzierbaren Herstellung von physikalisch-chemisch oder katalytisch-chemisch aktiven Dünnschichten aus Materialpulvern kommt für unterschiedlichste Anwendungen Bedeutung zu, insbesondere im Zusammenhang mit an der TU Berlin etablierten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu erneuerbaren elektrochemischen Energietechnologien sowie für die elektrochemische Herstellung von Chemikalien. Mit der Anschaffung dieser Anlage wird die wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Material- sowie Energieforschung erheblich gefördert.

 

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