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TU Berlin

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Programme: BMBF-Förderung - Methoden und Werkzeuge für Aggregation und Disaggregation von Prozessen im Internet der Dinge – Konstruktionsprinzipien und Laufzeitmethodik für offene, autonome, emergente und dynamisch veränderliche IT-Systeme

Mittwoch, 12. Juli 2017

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"Ziel der Bekanntmachung ist es, die bestehenden Forschungsergebnisse und -ansätze insbesondere auf den Gebieten von anpassungsfähigen, dynamischen IT-Systemen durch die Methodik der Selbstorganisation (z. B. mit Methoden des Organic Computing) oder adäquate andere Methoden zur Aggregation und Koordination heterogener Prozesse weiterzuentwickeln, in die industrielle Praxis zu überführen und zu erproben. Auf diese Weise sollen Innovationen vorrangig bei der Entwicklung von Anwendungen des IoT und Cyber-physischer Systeme (CPS) ermöglicht werden. [...]

Gegenstand der Förderung
Das BMBF wird gemeinsame Verbundprojekte von Wissenschaft und Wirtschaft in interdisziplinärer Zusammensetzung fördern, die die Konstruktion und den Betrieb (Laufzeitmethodik) offener, autonomer, emergenter und dynamisch veränderlicher IT-Systeme adressieren. Hierbei sollte eine hinreichende wirtschaftliche Verwertungsperspektive deutlich erkennbar sein.

Die Entwicklung solcher dynamischen IT-Systeme umfasst dabei den gesamten Bereich von der Anforderungserhebung über die Modellierung, Validierung und Verifikation bis hin zur Systemausrollung und -wartung. Der Fokus liegt dabei auf der Erarbeitung von Konstruktionsprinzipien und Laufzeitmethodiken solcher IT-Systeme mit starkem Anwendungsbezug zu IoT und CPS.
[...]

Die Forschungsvorhaben, auch solche mit stark grundlagenorientiertem Charakter, sind in der Regel als Verbundvorhaben durchzuführen. An den Vorhaben sind wenigstens ein Forschungspartner, der die wissenschaftliche Kompetenz im Gegenstandsbereich darstellt, sowie ein Anwendungspartner beteiligt, der die Forschungsergebnisse in der – vorrangig industriellen – Praxis beispielhaft erprobt und später zum Beispiel für die (eigene) Systementwicklung effizient anwendet.

Themengebiete:

  • Entwicklung von Konstruktionsprinzipien und Laufzeitumgebungen offener, emergenter Systeme (z. B. IoT) mittels Bionik und Organic Computing oder adäquaten anderen Methoden zu deren Aggregation;
  • Einhegung unsicherer Systeme, Security/Safety in offenen Systemen durch Emergenz;
  • Evolutionäres Systems Engineering und Autocompletion Software einschließlich entsprechender Werkzeugentwicklung;
  • Selbstorganisation von dezentralen, autonomen Komponenten einschließlich neuer Methoden zur Verifikation/Validierung;
  • Co-Design von Hardware und Laufzeitumgebungen für dezentrale, autonome Komponenten;
  • Modellierung nichtfunktionaler Anforderungen und Eigenschaften;
  • Zertifizierung von Self-X-Systemen und Verifikation zur Laufzeit;
  • Verhalten emergenter Systeme;
  • Nutzung von Vertrauensnetzen zur Validierung von Systemen;
  • DevOps-Ansätze für emergente und dynamische Systeme.

[...]

Open-Source-Strategien sind willkommen, sie sollten ihre Berechtigung in geeigneter Weise darstellen.

Zuwendungsempfänger
Antragsberechtigt sind Verbünde von Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Antragstellung durch kleine und mittlere Unternehmen – KMU (Definition der Europäischen Kommission3) wird ausdrücklich begrüßt."
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Einreichungsfrist: 30.11.2017 (erste Stufe)

Hier finden Sie die vollständige Ausschreibung.

(Quelle: BMBF Bekanntmachungen)

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