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TU Berlin

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Programme: BMAS - Förderrichtlinie Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel

Mittwoch, 16. August 2017

...
"Um die Arbeitsqualität in Deutschland zu erhalten und auszubauen, gilt es, die Digitalisierung aktiv zu gestalten und die Potenziale des technologischen Wandels zu nutzen. Der Dialogprozess Arbeiten 4.0 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hat gezeigt, dass betriebliche Lernprozesse und die experimentelle Erprobung neuer Arbeitsformen in Unternehmen wichtige Schritte auf dem Weg zu einer Arbeitswelt 4.0 sind. [...]

Gegenstand der Förderung
Förderfähig sind modellhafte Lern- und Experimentierräume, die sowohl

  • hochgradig innovative Lösungen für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt entwickeln und erproben,
  • auf betrieblicher Ebene unter Beteiligung der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter stattfinden,
  • durch wissenschaftliche Einrichtungen (Institute, Hochschulen, Akademien, o. Ä.) begleitet und evaluiert werden
  • [...]

Folgende Fragestellungen sind von besonderem Interesse:

  • Führung im digitalen Transformationsprozess, insbesondere neue Führungsstrategien,
  • Mitbestimmung im digitalen Wandel,
  • Konzepte zur Gewährleistung guter und gesunder Arbeitsbedingungen durch Vereinbarkeit von Beschäftigtendatenschutz und verstärkter Nutzung digitaler Datenerhebung und -auswertung,
  • Verbesserung von Arbeitsbedingungen über Big-Data-Anwendungen,
  • innovative Konzepte orts- und zeitflexibler Arbeit, auch für Beschäftigte mit Betreuungspflichten oder für Menschen mit Behinderung, und Modelle lebensphasenorientierter Arbeitsorganisation,
  • Arbeitsunterstützung durch künstliche Intelligenz sowie digitale Assistenz- und Tutorensysteme, unter Berücksichtigung von Be- und Entlastung für die Beschäftigten und den Auswirkungen auf die Qualität der Arbeit,
  • digitale Dokumentations- und Planungssysteme, z. B. digitale Schichtarbeitspläne,
  • Potenziale der Zusammenarbeit von etablierten Unternehmen mit hochinnovativen Kleinunternehmen („Startups“) bzw. Unternehmenseinheiten,
  • digitale Personalentwicklung, insbesondere Lernen und Arbeiten als integratives System sowie Mentoring und Coaching im Lernprozess,
  • innovative IT-basierte Konzepte zur Förderung von Gesundheit, Resilienz und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Zuwendungsempfänger
Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten Rechts und Personengesellschaften mit Sitz in Deutschland. Besonders angesprochen werden KMU mit weniger als 250 Beschäftigten, weiterhin Vereinigungen, Interessensgemeinschaften, Forschungseinrichtungen, Stiftungen sowie Bildungseinrichtungen, sofern sie den Status einer juristischen Person besitzen. Ebenfalls antragsberechtigt sind landesunmittelbare und kommunale juristische Personen desöffentlichen Rechts. [...]

Die maximale Zuschusshöhe für eine Förderung aus Mitteln des Bundes nach Maßgabe dieser Richtlinie beträgt grundsätzlich bis zu 70%. Mindestens 30 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben sollen
von den Antragstellenden als Eigenanteil aufgebracht werden"
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Einreichungsfrist: 31.12.2021 (Geltungsdauer d. Richtlinie)

Hier finden Sie die vollständige Ausschreibung.

(Quelle: gsub mbH Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH)

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